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Commitment in Peru

Engagement in Peru

Das Haus Trudon engagiert sich mit lokalen Akteuren für die schnelle und schrittweise Wiederaufforstung im Centre Fuerte Rio Momón, Loreto, Peru.

Eine nachhaltige Initiative

Von einer tiefen Sorge um die Umwelt geleitet, entschied sich Trudon, sich finanziell für die Wiederaufforstung im Amazonasgebiet zu engagieren.

Dieses Projekt zielt darauf ab, die große Herausforderung der Entwaldung anzugehen, die nicht nur durch die großflächige Landwirtschaft verursacht wird, sondern auch durch die lokalen Bewohner, die angesichts der schlechten Böden keine andere Wahl haben, als den Wald zu roden, um zu überleben.

Trudon ist sich dieser Tatsache bewusst und setzt sich für nachhaltige Lösungen ein, die sowohl der Natur als auch den lokalen Gemeinschaften zugute kommen.

Den Amazonas erhalten - Ein gemeindeorientierter Ansatz

Trudon wählte die Region Iquitos im peruanischen Amazonasgebiet als Standort für sein Wiederaufforstungsprojekt. Die Stadt liegt im Herzen des Waldes und ist nur mit dem Boot erreichbar. Sie profitiert noch von intakten Primärwäldern (Als Primärwald wird ein Wald bezeichnet, der weder vom Menschen genutzt noch gerodet wurde). Durch den Straßenbau und die Urbanisierung der letzten Zeit sind diese Ökosysteme jedoch neuen Bedrohungen ausgesetzt.

Das Trudon-Projekt versucht, diese sensiblen Gebiete zu schützen und gleichzeitig den Bewohnern wirtschaftliche Alternativen zu bieten, damit sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können, ohne auf für die Natur verheerende Praktiken zurückgreifen zu müssen. 

Partnerschaften, um voranzukommen

Zusammenarbeit mit der UNAP

Trudon war sich der Komplexität der lokalen Herausforderungen bewusst und holte sich das Fachwissen der Nationalen Universität des peruanischen Amazonasgebiets (UNAP) und lokaler Experten, um eine umfassende Wiederaufforstungsstrategie zu entwickeln. Das Projekt bringt Spezialisten für Agroforstwirtschaft, Holzmanagement und Erhaltung der Biodiversität zusammen, um moderne und nachhaltige Techniken einzuführen. 

Von UNAP wurde ein strategischer Plan zur Optimierung jeder einzelnen Parzelle entwickelt: Wiederaufforstung mit schnell wachsenden Arten, Verwendung von natürlichem Abfall zur Kostenminimierung und nachhaltige Verwertung des geschlagenen H*olzes. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Lebensdauer der Flächen zu verlängern, die Produktivität zu steigern und die lokalen Ressourcen zu schützen. Diese Methoden erhalten nicht nur den Wald, sondern verbessern auch die Lebensbedingungen der lokalen Gemeinschaften.

*Crédit photo, Laboratoire de dendrologie-UNAP

Im August 2024 unternahm das UNAP-Team eine gründliche Untersuchung der Parzellen, indem es die Vegetationstypen kartografierte und klassifizierte: Primärwald, Sekundärwald, Chacra (Anbaufläche) und Purma (aufgegebene ehemalige Anbaufläche).

Entdecken Sie den Weg zu den Wiederaufforstungsparzellen, einen immersiven Parcours im Herzen der sich erneuernden Natur. Durch die Unterstützung dieser Initiative beteiligt sich das Trudon House an einer nachhaltigen Wirtschaft, die den Wald gedeihen und leben lässt und so eine grüne Zukunft für kommende Generationen sichert.

DIE KLASSIFIZIERUNG DER VEGETATION

Diese Klassifizierungen sind wichtig, um die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf das Ökosystem Wald zu verstehen und eine nachhaltige Bewirtschaftung dieses Gebiets zu fördern. 

  1. Ein Primärwald ist ein Wald, der nie durch menschliche Aktivitäten genutzt wurde. Er weist eine reiche Biodiversität auf , mit oft sehr alten Bäumen, und ein natürliches ökologisches Gleichgewicht, das sich ohne direkte menschliche Störungen entwickelt hat.
  2. Der Sekundärwald entwickelt sich in Gebieten, die vom Menschen ausgebeutet, gestört oder geschädigt wurden, in denen die Vegetation aber wieder wachsen konnte. 
  3. Chacra bezeichnet ein Anbaugebiet in ländlichen Regionen Lateinamerikas. Es handelt sich um eine von Menschenhand bewirtschaftete Parzelle. 
  4. La Purma ist eine ehemalige Anbaufläche, die aufgegeben wurde und auf der sich die Vegetation auf natürliche Weise zu regenerieren begann. Mit der Zeit können diese Parzellen wieder zu sekundären Waldgebieten werden.

Blick in die Zukunft

Eine nachhaltige Entwicklung für das Amazonasgebiet

Dieser Wiederaufforstungsplan, der gemeinsam mit den lokalen Gemeinschaften erarbeitet wurde, ist Teil eines langfristigen Konzepts zur Umkehrung der Entwaldung bei gleichzeitiger Förderung des sozialen und ökologischen Fortschritts. Das von Trudon unterstützte Projekt zur Wiederaufforstung und Erhaltung der lokalen Biodiversität schreitet erfolgreich voran. Es bietet nicht nur eine wertvolle Ausbildungsmöglichkeit für die Studenten der UNAP, sondern auch eine nachhaltige Lösung für die Bewohner von Centro Fuerte. Weitere Initiativen, wie die Einrichtung von Schmetterlingsfarmen, werden derzeit geprüft, um Arbeitsplätze zu schaffen und gleichzeitig die lokale Biodiversität aufzuwerten.